Details: Ballroboter für Tischtennis-Kids

Eigentlich verstößt er ja gegen die Spielregeln. Er hockt auf der Platte und lässt einfach so die Bälle fliegen. Trotzdem reißen sich alle Kids und Jugendlichen beim TV Lokstedt darum, mit ihm zu spielen. „Das macht ja auch unheimlich Spaß“, sagt Insa Mingers. Sie muss es wissen. Sie ist nicht nur Trainerin der Tischtennis-Jugend. „Ich habe früher auch selbst gerne mit einem Ballroboter trainiert.“ Sicher: Nur für den Spaß hätten wir den Antrag sehr wahrscheinlich nicht bewilligt.

Aber das ist auch nur ein toller Nebeneffekt. „Mit dem Ballroboter kann man hervorragend die verschiedenen Schlag- und Abwehrtechniken trainieren“, erklärt Insa Mingers, „und die Kondition wird auch verbessert – vor allem, wenn man allein trainiert.“ Das ist bei den Acht- bis 16-Jährigen allerdings selten. Meist trainiert eine kleine Gruppe mit der Ballmaschine. Dem Spaß und Trainingserfolg tut das keinen Abbruch. Und es hat einen weiteren Vorteil: Insa Mingers und ihre beiden Kollegen können sich derweil intensiv um andere Spieler kümmern. „Die Gruppe wird immer größer“, erzählt die Trainerin. „Zurzeit haben wir um die 26 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig zum Training kommen.“ Da es nur zwei Trainingstermine pro Woche gibt – einen für Anfänger und einen für Fortgeschrittene – und sich das Trainer-Team abwechselt, lässt sich die Zeit dank der Ballmaschine optimaler nutzen. Insa Mingers: „Für uns ist das wirklich eine Erleichterung.“