„Ein Paradebeispiel für Modernisierung“

In leichten Schwaden zieht der Kaffeedampf über die Balkonbrüstung, mischt sich mit dem Duft der prächtigen Rosen und Astern. Aus den dichten Kronen der alten Eichen dringt Vogelgezwitscher hervor, durchbrochen von hellem Kinderlachen... Klingt irgendwie nach Rosamunde Pilcher? Zugegeben, wahr ist die Szene nicht. Könnte aber, denn die Kulisse steht: Mitten in Eimsbüttel, wo wir im August ein großes Fest feierten zum Abschluss der Modernisierungen unserer Wohnanlagen in der Mansteinstraße und in der Gustav-Falke-Straße/Helene- Lange-Straße/Schlankreye.

Mal ehrlich, gibt es einen schöneren Ort für eine Feier? Aufgeteilt in viele kleine Nischen bietet unser Hof in der Gustav- Falke-Straße verschiedenste Ruheinseln, die zu den schönsten Sommeraktivitäten einladen: Zum süßen Nichtstun in der Sonne, einer Runde Boule mit den Nachbarn, zum Spielen mit den Kindern oder einem Spaziergang vom Rosengarten zum Minibiotop, um die sich dankenswerterweise unsere Mitglieder Elsa Heilmann und Hermann Harms mit viel Herzblut kümmern.

Genau diese vielen schönen Aktivitäten waren auch bei unserem Abschlussfest Programm − nur in einem etwas größeren Rahmen. Mit dem Wohn-Plus3-Bierwagen, einem leckeren Grill- Buffet, unseren „Hausmusikern“ von Time for Folk und einer Reihe an Spielaktionen bedankten wir uns bei unseren Mitgliedern. „Für die Engelsgeduld, die Sie während der Modernisierungsphase aufbrachten“, wie Vorstandsmitglied Klaus Weise betonte und vielen Mitgliedern aus den Herzen sprach: „Wir sind froh, dass die Lärmperiode endgültig vorbei ist.“

Dennoch würden sie der Modernisierung immer wieder zustimmen: „Manchmal war es schon nervig“, räumten Jeanette Lassik und Tanja Grünhagen, Bewohner unserer Wohnanlage Gustav-Falke-Straße/Helene-Lange- Straße/Schlankreye, unumwunden ein, „aber wir sind froh, dass das gemacht wurde.“ Und zwar sowohl die Wärmedämmung, von der sie sich eine Reduzierung der Heizkosten versprechen, als auch die Neugestaltung der gesamten Anlage. „Das ist richtig schön geworden und der Innenhof ist jetzt ein echter Gemeinschaftshof.“

In diesem Tenor äußerten sich auch Eimsbüttels Bezirksamtspräsidentin Mechthild Führbaum und Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke: „Das ist ein Paradebeispiel für Modernisierung“, befand er das Projekt als regelrechte Ausnahmeerscheinung. „Ganz Hamburg ringt derzeit um seine Rotklinker“, da diese immer öfter unter zentimeterdicken Dämmungen verschwinden.

„Die ‚1904’ aber hat mit viel Liebe, Verstand und Hingabe den Wert des Gesamtkomplexes gesteigert und ein charakteristisches Merkmal Eimsbüttels erhalten.“

Doch nicht nur deshalb wird er regelmäßig unsere Wohnanlage in der Gustav- Falke-Straße besuchen. Als passionierter Radfahrer war er sofort von unserer neuen Fahrradwerkstatt begeistert, die unser Mitglied Herbert Genz ehrenamtlich leitet und dafür eigens jeden Mittwochnachmittag den langen Weg aus Halstenbek auf sich nimmt. Nach einem kurzen Fachgespräch unter Experten war auch gleich ein Termin vereinbart. Wer weiß, vielleicht bekommt er dann ja auch einen dampfenden Kaffee, dessen leichte Schwaden...

Fotos: Hermann Jansen

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