Dachstuhl-Brand in der Helene-Lange-Straße

In der Silvester-Nacht 2017/2018 ist es zu einem Dachstuhlbrand in unsere Wohnanlage Helene-Lange-Straße in Harvestehude gekommen. Glücklicherweise konnten alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen, sodass niemand verletzt wurde. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, dennoch ist das Dach des Hauses komplett ausgebrannt.

Nach derzeitigem Stand sind sieben Wohnungen im Wesentlichen durch Wasserschäden durch das Löschwasser nicht mehr bewohnbar. Drei weitere Wohnungen wurden aus Vorsichtsmaßnahmen geräumt. Sobald eine sichere Abdichtung des Daches gewährleistet ist, können diese drei Wohnungen wieder bezogen werden. Bei den anderen sieben Wohnungen kann noch nicht abgesehen werden, wann diese wieder bewohnbar sein werden. Probleme bereitete uns die extreme Wetterlage Anfang Januar mit viel Regen, die zu weiteren Wasserschäden in den Wohnungen geführt hat.

Im Laufe des Neujahrstages waren auch schon ein Statiker der Behörde und auch die Beamten des LKA vor Ort. Nach derzeitigem Stand der Ermittlung ist die Brandursache eine Silvesterrakete. Die Polizei ermittelt nach dem Verursacher. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Feuerwehr, der Polizei und allen anderen beteiligten Behörden bedanken für die schnelle Hilfe und auch für die Unterstützung vor Ort. Dank auch an den HVV, der einen Bus stellte, in dem vorübergehend unsere Mitglieder in der Nacht unterkamen. Einen ganz besonderen Dank verdienen zwei unserer Mitglieder aus der Wohnanlage, die einige Nachbarn kurzerhand in der Silvesternacht für einige Stunden bei sich aufgenommen hatten. Ein toller Akt der genossenschaftlichen Solidarität.

Die meisten Mitglieder konnten dann die ersten Tage im Hotel und bei Familien und Freunden unterkommen. Wir werden den betroffenen Mitgliedern, die ihr zu Hause verloren haben, Ersatzwohnraum zur Verfügung stellen. Insbesondere die Familien mit Kindern wurden in unseren Gästewohnungen untergebracht. In diesen extremen Notsituationen sind unsere Gästewohnungen eine besondere Hilfe, um die Mitglieder unterzubringen. Zum Schluss natürlich auch ein herzlicher Dank an unsere Mitarbeiter, die im Einsatz waren und an einige Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften, die uns sofort Hilfe angeboten haben, die obdachlosen Mitglieder unterzubringen. Das ist auch genossenschaftliche Solidarität und hat uns sehr gefreut.

 

Verhalten im Brandfall

  1. Im Brandfall sollten Sie zu allererst schnellstmöglich das Haus verlassen. Klingeln Sie bitte auch bei allen Nachbarn, um diese zu verständigen.
  2. Bitte keine Sachgegenstände einpacken, um diese mitzunehmen. Hier geht wertvolle Zeit verloren.
  3. Nachdem Sie die Feuerwehr/Polizei alarmiert haben, rufen Sie bitte auch die genossenschaftliche Notdienstzentrale Tel. 345110 an. Diese benachrichtigt dann unsere Mitarbeiter, sodass wir schnell vor Ort helfen können, aber auch schon erste Maßnahmen einleiten können, um Folgeschäden abzuwenden.
  4. Bei diesem Fall hat sich auch wieder gezeigt, dass es Sinn macht, bei uns eine stets aktuelle Mobilfunknummer zu hinterlegen. So können wir Sie in einem Notfall erreichen, wenn Sie mal nicht zu Hause sind, was an Silvester ja durchaus vorkommen kann.
  5. Schließen Sie alle Dachluken zu Silvester, damit keine Feuerwerkskörper hineinfliegen können.
  6. Die Genossenschaft hat natürlich eine Versicherung für solche Schäden. Allerdings sind nur Schäden am Gebäude versichert. Für den Hausrat der Wohnungen zahlt die Gebäudeversicherung der Genossenschaft nicht. Deshalb ist es ganz wichtig, dass Sie eine Hausratversicherung abschließen. Dieser Fall macht wieder einmal sehr deutlich, wie wichtig eine solche Versicherung für die Wohnung ist. Diese Versicherung kostet nicht viel Geld, kann Sie aber vor einem großen finanziellen Schaden schützen.

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