Baugemeinschaft „Heimspiel“ zog im Tiecksweg ein

Foto: halledt
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Familie Warncke bei der Schlüsselübergabe mit unserem Hausmeister Olaf Götsch.
Jens Heinsen-Boutsarath mit seiner Familie bei der Wohnungsübergabe mit unserem Mitarbeiter Markus Niedenhoff.

Nach 23 Jahren sein Zuhause zu verlassen – allein der Gedanke wird viele Menschen traurig stimmen. Jens Heinsen-Boutsarath aber sprüht fast über vor Freude. Anfang Juni ist er mit seiner Familie in unsere neue Wohnanlage im Tiecksweg gezogen. Ein Haus, das wir für die Baugemeinschaft „Heimspiel“ gebaut haben und ein Moment, auf den er gute sechs Jahre gewartet hat.

Von Eimsbüttel nach Eilbek, vom Altbau in einen Neubau. „Natürlich war das erst mal eine Umstellung“, räumt Jens Heinsen-Boutsarath ein, „aber ich fühlte mich sofort Zuhause und ich bin recht sicher, dass es hier allen so ging.“ Das klingt erst mal ziemlich gewagt, so für alle zu sprechen. Bei der Baugemeinschaft „Heimspiel“ ist es aber möglich. Denn hier haben sich Menschen zusammengeschlossen, die sich zum Teil schon seit Jahrzehnten kennen oder auch direkt verwandt miteinander sind.

„Meine Schwiegereltern wohnen hier“, verrät Jens Heinsen- Boutsarath, „Freunde, mit denen ich aufgewachsen bin – und auch meine langjährige Nachbarin Erika ist hier mit eingezogen.“ Womit sie sogar nach über 30 Jahren ihr Zuhause in Eimsbüttel aufgab. Aber das war von Anfang an auch so geplant. Denn anders als bei anderen Baugemeinschaften verfolgte die „Heimspiel“ nicht nur das Ziel, die eigenen Wohnwünsche zu erfüllen. Alle Beteiligten wollten auch gemeinsam unter einem Dach leben. Im Laufe der vergangenen sechs Jahre änderte sich zwar immer wieder die Zusammensetzung, im Kern blieb es aber gleich: Wenn nicht die direkten Freunde mit eingezogen sind, dann sind es Freunde von Freunden – und so kennt jeder jeden. „Ich sehe es als großes Privileg, dass wir selbst entscheiden konnten, wer hier einzieht“, sagt einer der Mitinitiatoren der Baugemeinschaft. Wobei die Entscheidung manchmal gar nicht so einfach war. Da der Bau öffentlich gefördert wurde, dürfen die Bewohner bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. „Die Genossenschaft hat uns bei der Auswahl nicht reingeredet, sondern im Gegenteil unterstützt, wenn Fragen aufkamen.“

Vor rund drei Jahren stiegen wir in das Projekt ein, „und das war ein echter Glücksfall“, beschreibt Jens Heinsen- Boutsarath. „Der gesamte Prozess war sehr angenehm und die Genossenschaft war äußerst entgegenkommend. Wir brauchten uns um nichts zu kümmern, wurden sogar gefragt, wenn es um Fliesen oder andere Einbauten ging.“ Ganz ursprünglich hatte die Baugemeinschaft zwar vor, in Eigenregie zu bauen. „Heute sind wir aber froh, dass wir das nicht gemacht haben. Denn das hätte uns nicht nur finanziell überfordert. Allein hätten wir es nicht geschafft, das Projekt zu koordinieren.“ So wurde die Wohnanlage sogar noch früher fertig als geplant – und bereits Mitte Mai hielten alle Bewohner die Schlüssel für ihr neues Zuhause in der Hand. Die monatelange Zusammenarbeit schweißte zusammen und so gehört die Baugemeinschaft natürlich längst zu unserer „1904“-Familie. „Weil wir kein Richtfest feiern konnten, ist Anfang September sogar noch ein Einweihungsfest geplant“, erzählt Jens Heinsen-Boutsarath nahezu staunend. „Das ist doch einfach klasse!“

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